wieder etwas von markus dahlem
( genehmigung zur veröffentlichung liegt vor )
"Übererregung", "Hemmung" und "Reaktionsfähigkeit" bei Migräne
9. Mai 2014 von Markus A. Dahlem in Gehirn und Nervensystem, Migräne, Physiologie
Wir haben eine neue Veröffentlichung in PeerJ* in der wir den bei Migräne oft genutzten Charakterisierungen wie "Übererregung", "Hemmung" und "Reaktionsfähigkeit" auf den systemmedizinschen Grund gehen.
Eine seltene Mutation bei Migräne führt zu Funktionsveränderungen in den Natriumkanälen der Zellmembran.† Dadurch verändert sich die Geschwindigkeit mit der sich der Kanal öffnet und wieder schließt.
Soviel zu den Veränderungen in einem großen Molekül. Was aber passiert daraufhin in einer Gehirnzelle? Was passiert im Nervengewebe? Was im Gehirn als ganzes Organ? Was im Körper? Welche kognitiven Fähigkeiten sind betroffen?
Um erste Antworten zu geben gehen wir mit einem Computermodell vom genetischen Defekt bei Migräne zum Erscheinungsbild der Krankheit: vom Genotyp zum Phänotyp.
quelle und weiterlesen hier:
http://www.scilogs.de/graue-substanz/uebererregung-hemmung-und-reaktionsfaehigkeit-bei-migraene/